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Trends, Talks und Innovation – der Branchentreff: «EMPACK 2026»
Am 28. und 29. Januar 2026 trifft sich die Schweizer Verpackungsbranche wieder auf der Fachmesse «EMPACK» in der BERNEXPO in Bern. Parallel findet die «LOGISTICS & AUTOMATION» statt. Die Veranstalter erwarten gemeinsam über 3300 Fachleute. Für viele zahlreiche Firmen ist die Fachmesse wieder ein wichtiger Treffpunkt und Hotspot für Wissenstransfer und Networking in persönlicher Atmosphäre. Bereits 70 Ausstellerinnen und Aussteller haben sich angemeldet und die verbleibenden Standflächen sind fast vollständig vergeben. Das Rahmenprogramm wird vom Schweizerischen Verpackungsinstitut (SVI) gestaltet und sorgt wieder für spannende Inhalte und wertvolle Impulse. Als Partnerverband unterstützt zusätzlich der VLI die Messe.
Das bekannte Motto der Fachmesse lautet «The future of packaging» – und die Veranstaltung wird diesem Anspruch erneut gerecht. Führende Firmen aus der gesamten Schweizer Verpackungsbranche zeigen dort die neuesten Entwicklungen und Trends. Premiumpartner sind die Biplast AG, die peyer marking ag und Videojet Technologies Suisse GmbH. Sie stellen ihre Ideen für nachhaltige Verpackungen und modernes Design zur Kennzeichnung vor. Die Biplast AG setzt auf individuell gestaltete Kunststoffverpackungen wie PET- und PE-Flaschen, produziert mit Verfahren wie «extrusion blow moulding» und «stretch blow moulding» und veredelt über Siebdruck und Sleeve-Applikationen, wobei Nachhaltigkeitsaspekte wie Rezyklate und materialoptimierte Designs besonders im Fokus stehen. Aber auch viele andere grosse Firmennamen der Branche sind dabei: BVS Verpackungs-Systeme AG, Cargopack Group AG, Collamat AG, egolf verpackungs ag und Videojet Technologies Suisse GmbH. Letztere zeigt unter anderem ihre Kennzeichnungslösung «Videojet 1880 UHS», ideal für extrem schnelle Verpackungslinien, sowie die Thermotransferdrucker «DataFlex 6330/6530», die mit einer optimierten Technologie längere Laufzeiten und einen reduzierten Wartungsaufwand versprechen.

«Packaging Talks» und Gewinner des «Swiss Packaging Award» 2025
Ein Höhepunkt im zweitägigen Facheventprogramm sind wieder die «Packaging Talks», die das Schweizerische Verpackungsinstitut (SVI) veranstaltet. Am ersten Fachmessetag geht es unter anderem um das Thema «Verpackung im Wandel». Experten aus Wirtschaft und Politik sprechen über Nachhaltigkeit und neue Gesetze wie die PPWR. Am zweiten Tag lautet das Motto «Verpackung 4.0». Themen sind zum Beispiel 2D-Codes, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.
Besonders spannend: Die «EMPACK 2026» zeigt die Gewinnerprojekte des «Swiss Packaging Award» 2025. Diese liefern neue Ideen, Vergleichsmöglichkeiten und wertvolle Impulse für Expertinnen und Experten. Andreas Zopfi, Geschäftsführer des SVI, betont: «Die Gewinnerprojekte des ‹Swiss Packaging Award› stehen exemplarisch für die Innovationskraft unserer Branche. Mit der Ausstellung an der ‹EMPACK› erhalten sie die verdiente Sichtbarkeit und gleichzeitig schaffen wir mit den ‹Packaging Talks› eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln. Für uns ist die ‹EMPACK› ein wichtiger Treffpunkt und ein wiederkehrendes Jahreshighlight.»
Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die diesjährigen Gewinnerkategorien und -unternehmen:
– Nachhaltigkeit: der Doppelkammerbecher der Säntis Packaging AG. Dieser Becher ist besonders leicht und wiegt nur noch 8,8 statt 12,8 Gramm. So verbindet er einen leichten Aufbau mit praktischer und nachhaltiger Nutzung.
– Marketing: die Verpackung «Daily Dose Stick Pack» von Körber Pharma Packaging Materials. Sie hat ein klares und einfaches Design. Damit dosieren Nutzer Granulat-Medikamente leicht und übersichtlich.
– Design: das Musterset «Snapfix/Edizio.liv» von Aroma AG und Optipac GmbH. Es ist eine schlichte Verpackung aus Wellpappe. Ihr minimalistisches Design verbindet die Funktion optimal mit der Marke.
– Convenience: die Sterilverpackung der Medipack AG. Sie ist nutzerfreundlich und nachhaltig. Die Verpackung mit mehreren Lagen schützt chirurgische Implantate sicher und lässt sich einfach und sicher öffnen.
– Technik und Konstruktion: die MAP-Schalen der Bachmann Group. Ein besonderer Boden nimmt Fleischsaft auf, sodass keine extra Einlagen mehr benötigt werden. Das spart bis zu 30 Prozent Kunststoff. Die Verpackung besteht nur aus einem Material und lässt sich gut recyceln.
– «EMPACK»-Publikumspreis: die Verpackung von PAWI Packaging Schweiz AG für die Pralinés Hausassortiment/Truffes von Sprüngli. Sie erhielt den «EMPACK»-Publikumspreis der Verbraucherinnen und Verbraucher.
Weitere Infos finden Sie unter svi-verpackung.ch/swiss-packaging-award-gewinner-2025/.
Sonderbereich «Science Experience Area» zur Zukunft der Verpackungsforschung
Auch 2026 dürfen sich Besucherinnen und Besucher wieder auf die «Science Experience Area» freuen. In diesem Sonderbereich präsentieren Hochschulen ihre neuesten Forschungsergebnisse und geben Einblicke in innovative, nachhaltige Materialien und Technologien für Verpackungen. Damit wird die «Science Experience Area» zu einem Schaufenster der Zukunft der Verpackungsforschung und zeigt, wie Wissenschaft und Praxis Hand in Hand arbeiten.
Nachhaltiges Networking mit digitalem Tool «Touch & Collect»
Neben dem Erkunden und Lernen ist der intensive Austausch und Kontakt mit anderen Expertinnen und Experten wichtig. Die «EMPACK 2026» bietet für den Wirtschaftsstandort der Hauptstadt und den Einzugsbereich der Westschweiz die optimale Gelegenheit, direkt mit Fachleuten, Führungskräften und möglichen Geschäftspartnerinnen und -partnern zu sprechen und sich zu vernetzen. Besuchende können sich kostenlos vorab anmelden – der Eintritt im Wert von 30 Franken ist dann frei. Sie erhalten damit Zugang zu allen Fachmessebereichen und bekommen gratis Kaffee.
Mit dem digitalen Werkzeug «Touch & Collect» sammeln Besuchende und Ausstellende einfach Kontaktdaten und Informationen von den Ausstellenden und kontaktierten Personen. Das geht schnell und ist umweltfreundlich. So bleibt man auch nach der Fachmesse leicht im Gespräch, um weitere Kooperationen oder wertvolle Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Mehr erfahren Sie unter www.empack-schweiz.ch/de/touch-collect/.
Nachhaltigkeit spielt für den Veranstalter Easyfairs eine sehr grosse Rolle. Er achtet deshalb auf eine umweltfreundliche An- und Abreise und will Müll vermeiden. Die Fachmessestände sollen zudem wenig Energie verbrauchen. Mehr darüber lesen Sie unter www.empack-schweiz.ch/de/nachhaltigkeit/.

Jetzt Ticket sichern – kostenlos mit Einladungscode
Unter dem Motto «Discover, Learn, Connect» lädt die «EMPACK 2026» alle Fachleute der Verpackungsbranche nach Bern ein. Mit dem Einladungscode «1600» erhalten Besuchende kostenlose Tickets. Der Code gilt sowohl für die «EMPACK» als auch für die parallel stattfindende «LOGISTICS & AUTOMATION 2026» (www.logistics-automation.ch).
Informationen über Easyfairs
Easyfairs organisiert und veranstaltet Events, die Communities unter dem Motto «Visit the future» zusammenbringen. Wir organisieren derzeit 110 marktführende Events in 16 Ländern (Algerien, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Norwegen, die Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, Grossbritannien und die Vereinigten Staaten) und betreiben acht eigene Fachmessegelände in Belgien, den Niederlanden und Schweden (Antwerpen, Gent, Mechelen-Brüssel Nord, Namur, Gorinchem, Hardenberg, Malmö und Stockholm).
In der D-A-CH-Region organisiert Easyfairs u.a. die «all about automation», die «KPA Kunststoff Produkte Aktuell», «Kuteno», «AQUA Suisse», die «EMPACK», die «FMB», die «LOGISTICS & AUTOMATION», die «LOGISTICS & DISTRIBUTION», die «maintenance», die «PUMPS & VALVES», die «RECYCLING-TECHNIK» und die «SOLIDS».
Unser Ziel ist es, das Geschäftsleben unserer Kunden zu vereinfachen und den Return on Investment für professionelle Communities durch unsere All-in-Formate, fortschrittliche Technologien und einen kundenzentrierten Ansatz zu erhöhen.
Unsere digitalen Formate und Initiativen bieten unseren Communities hervorragende Möglichkeiten, sich effektiv zu vernetzen und das ganze Jahr über Geschäfte zu machen. Wir hören auf unsere Communities, um überzeugende Online-Formate zu schaffen, die zu ihren sich ständig weiterentwickelnden Bedürfnissen passen.
Die Easyfairs Gruppe beschäftigt 870 hochengagierte Talente, setzt die besten Marketing- und Technologie-Tools ein und entwickelt Marken mit einer starken Anziehungskraft für unsere Stakeholder.
Deloitte hat Easyfairs 2024 zum sechsten Mal in Folge den Status «Best Managed Company» verliehen.
«Visit the future» gemeinsam mit Easyfairs.
Easyfairs Switzerland GmbH
Kägenstrasse 17
4153 Reinach
Telefon 061 228 10 00
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ProLeiT: Alles begann mit Rivella
2010 haben wir unser PLS-Know-how mit ProLeiT ergänzt. Zuerst setzten wir das Prozessleitsystem in der Getränkebranche ein, danach folgte die Nahrungsmittelindustrie.
Als ersten Auftrag durften wir dank der Initiative unseres Kunden Rivella eine Anlage in der Getränkebranche ausführen. Dabei ist das Erweiterungspaket Plant Batch iT im Einsatz, dessen Stärke im Batch-gesteuerten Verfahren liegt. Des Weiteren wird über das PLS der Störmeldeserver des Kunden bedient. Dieser meldet Störungen den Anlagenführern oder den technischen Diensten. Das Einlesen und die Verarbeitung der Signale sowie die Priorisierung und Gruppierung der Alarme erfolgen über ProLeiT.

Seit damals wurde das System konsequent mit zusätzlichen Prozesssteuerungen und Infrastrukturelementen erweitert. 2011 folgte auf Rivella die Brauerei Rosengarten. Allerdings verwendet die Herstellerin des «Einsiedler Bier» das Plant Liqu iT. ProLeiT steuert den Prozess vom Sudhaus über den Gärkeller zum Tanklager und den anschliessenden Transfer zu den Abfüllanlagen.
Beim Cerealienproduzenten Bio-Familia rückte Autexis die Rückverfolgbarkeit ins Zentrum. Diverse Anbindungen von Barcode-Scannern mit entsprechend programmierten Prozessabläufen zählen zu den Highlights der Mischanlagen, inklusive einer 16-Komponenten-Dosierwaage. Auch beim Backwarenhersteller Hug durften wir unseren Erfahrungsschatz auf Basis von ProLeiT erweitern, dies neben unserem weitläufigen Prozess-Know-how aus der Schokoladenindustrie zusammen mit dem Leitsystem PCS 7.

Die integrierte Materialverwaltung mit Chargenverfolgung, Auftragsverwaltung und -bearbeitung sowie stücklistenbasierter Produktion wird bei allen Anlagen verwendet. Das Produkt ist angelehnt an die ISA-88-Norm für chargenorientierte Produktion.
Von Hansjörg Schmidle, CTO Autexis
Autexis AG
Durisolstrasse 6
5612 Villmergen
Telefon 056 619 11 11
Fax 056 619 11 33
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Wie ein Tanklager die Herstellung eines Frischeprodukts flexibilisiert
Der Schokoladenhersteller Läderach arbeitet an drei Produktionsstandorten – in Bilten 1 wird die flüssige Schokolade hergestellt. Hier hat Autexis ein neues Tanklager integriert. Dabei konnte auf das verfahrenstechnische Fachwissen und Know-how in der Schokoladenindustrie zurückgegriffen werden.

Flüssige Kakaomasse, Bild: Läderach
Im glarnerischen Bilten stellt Läderach am Standort Bilten 1 hochqualitative Grundmasse (auch Couverture genannt) her, welche anschliessend an den Produktionsstandorten Ennenda und Bilten 2 weiterverarbeitet wird. Weil die Haltbarkeit der Schokolade begrenzt ist, arbeitete die Produktion bisher stark on-demand. Eine deutliche Entlastung hat ein Tanklager mit 50 Tonnen Kapazität gebracht. Die Schokolade ab den Conchen wird nun nicht nur in mobile Container, sondern auch in das neue Tanklager gefördert. Der Bezug aus dem Tanklager wiederum erfolgt entweder in mobile Container oder mit einem direkten Anschluss für LKW-Transporte an andere Standorte. Die Datenverwaltung der Chargen wurde automatisiert und soll dadurch standortübergreifend einen Mehrwert generieren.

Zu den Projektanforderungen gehörte zudem, dass die Anlagenteile in einem zentralen Leitsystem gesteuert und bedient werden können und zum einfachen Handling auch vor Ort Bedienungen möglich sein sollen. Dabei galt es auch, die sicherheitskritischen Aspekte in verschiedenen Kategorien zu berücksichtigen. Zudem musste eine Chargenrückverfolgbarkeit gewährleistet werden, dies wiederum standortübergreifend.
Ins Pflichtenheft flossen die Wünsche und Anforderungen der Projektleiter, Linienführer und Bediener ein. Mittels der Simatic-Unified-V19-Lösung wurden sämtliche Prozesse und Bedienvorgänge visualisiert. Das System ist so aufgebaut, dass der Bediener auf einer interaktiven Ebene geführt wird. Dadurch sind eine hohe Anlagenverfügbarkeit und eine einfache Operator-Schulung sichergestellt. Die Auftragserstellung wurde, soweit möglich, automatisiert, damit wiederkehrende Daten nicht erneut eingegeben werden müssen. Die hohen steuerungs- und sicherheitstechnischen Anforderungen werden mit einer Simatic S7-1500SPF CPU gesteuert.
Gemeinsam konnte so ein Projekt umgesetzt werden, das die Effizienz und Flexibilität in der Produktion erheblich steigert und somit den täglichen Betrieb entlastet. Der Erfolg ist eine gute Grundlage für die Erweiterung zum neu geplanten Läderach-Standort Bilten 2.
Von André Bieri, Head of Process Control Autexis
Autexis AG
Durisolstrasse 6
5612 Villmergen
Telefon 056 619 11 11
Fax 056 619 11 33
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Migration des SAP-MII-Systems
Coop ist ein bedeutender Akteur im Schweizer Einzelhandel und führend in der Digitalisierung sowie der Optimierung von Prozessen in der Lebensmittel- und Non-Food-Produktion.
Autexis hat bei Coop erfolgreich die Migration des SAP-MII-Systems durchgeführt und damit die Verbindung zwischen dem ERP-System und den Shopfloor-Ebenen optimiert. Die Digital Factory Suite, die sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität auszeichnet, ersetzt das bisherige MES, das ebenfalls von Autexis stammt. Das neue Manufacturing Execution System zentralisiert die Produktionsprozesse an allen Coop-Standorten und bildet sämtliche Abteilungen, Produktionslinien sowie Arbeitsplätze und Anlagen digital ab. So erhält Coop eine umfassende, unternehmensweite Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette.

Integriertes Auftrags- und Printmanagement
Ein wichtiger Meilenstein war die Realisierung eines durchgängigen Auftragsmanagements. Prozessaufträge werden direkt aus dem SAP-System an die Digital Factory Suite übermittelt und von dort aus an die passende Produktionslinie am entsprechenden Standort weitergeleitet. Die Anlagen melden die präzise produzierte Menge anschliessend zurück an die Digital Factory Suite, bevor relevante Daten wieder ins SAP-System übertragen werden.

Digitaler Assistent für Anlagenführer
Zusätzlich wurde an einem ersten Produktionsstandort ein digitaler Assistent eingerichtet. Dieser unterstützt die Anlagenführer durch vollständig automatisierte und digitalisierte Qualitätsprüfungen sowie Wartungsaufgaben. Ein digitales Schichtbuch ergänzt die Lösung, indem es den Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse direkt an der Produktionslinie zu dokumentieren.
Das Rollout des neuen Systems über alle Standorte hinweg wird schrittweise um zusätzliche Funktionalitäten erweitert, etwa Chargenrückverfolgbarkeit und Leistungsanalysen.
Mit der Migration von SAP-MII auf die Digital Factory Suite von Autexis hat Coop einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung flexibles MES und Prozessoptimierung gemacht und ist für die zukünftigen Herausforderungen im Produktions- und Handelsumfeld bestens gerüstet.


Von Philippe Ramseier, Partner Autexis
Autexis AG
Durisolstrasse 6
5612 Villmergen
Telefon 056 619 11 11
Fax 056 619 11 33
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